Hormone und Neurotransmitter

Hormone sind Substanzen, die von einer endokrinen Drüse produziert werden. Auf  dem Blutweg erreichen sie  den Rezeptor ihrer Zielzelle, wo sie dann einen bestimmten Effekt hervorrufen. Bei Neurotransmittern handelt es sich um Botenstoffe von Nervenzellen, mit denen elektrische Signale eines Neurons in chemische Signale umgebildet werden.

In der nachfolgenden (unvollständigen) Liste sind einige der wichtigsten Hormone & Neurotransmitter aufgeführt.

Cortisol - unser Stresshormon:

Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet und ist entscheidend für unsere Leistungsfähigkeit. Es beeinflusst:

  • den Stoffwechsel
  • das Immunsystem
  • den Wasser- und Salzhaushalt
  • unsere psychische Belastbarkeit

Der Cortisolspiegel steigt morgens an und fällt abends ab – deshalb sind wir morgens wacher und abends müder. Dauerstress kann zu dauerhaft erhöhtem Cortisol führen. Bei langfristiger Überforderung kann das Hormonsystem erschöpfen, was sich z. B. durch Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Schlafprobleme äußert.


Estrogene:

Östrogene (Estrogene)

Östrogene sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Sie werden hauptsächlich in den Eierstöcken, in der Schwangerschaft auch in der Plazenta gebildet. Kleine Mengen entstehen auch in Nebennieren und Hoden.

Ihre Aufgaben:

  • Entwicklung der weiblichen Geschlechtsorgane
  • Brustentwicklung
  • Schutz von Gefäßen und Knochen
  • positiver Einfluss auf Blutfettwerte

Wichtige Östrogenformen:

  • Estradiol – Hauptöstrogen in der fruchtbaren Phase
  • Estron – überwiegt in den Wechseljahren
  • Estriol – wichtig für gesunde Schleimhäute


Progesteron:

Progesteron wird in der zweiten Zyklushälfte im Gelbkörper gebildet und bereitet die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vor. Darüber hinaus:

  • Gegenspieler der Östrogene
  • wichtig für Schlaf, emotionale Stabilität und Gedächtnis
  • hormoneller Vorläufer von Cortisol, Östrogen und Testosteron

Auch beim Mann spielt Progesteron eine Rolle, z. B. für die Gesundheit der Prostata.


Xeno- & Phytoestrogene:

  • Xenoestrogene: synthetische Stoffe mit östrogenähnlicher Wirkung (z. B. aus Umwelt oder Kunststoffen)
  • Phytoestrogene: pflanzliche Stoffe mit hormonähnlicher Wirkung, z. B. in Soja, Leinsamen, Rotklee, Salbei oder Traubensilberkerze


Oxytocin - das Kuschelhormon:

Oxytocin wird im Gehirn gebildet und:

  • unterstützt Geburt und Milchfluss
  • wird durch Nähe, Berührung und Vertrauen ausgeschüttet
  • wirkt beruhigend und stressreduzierend


Prolaktin:

Prolaktin ist für die Milchbildung verantwortlich und fördert das Bindungs‑ und Fürsorgeverhalten – auch bei Männern steigt der Spiegel rund um die Geburt an.


AMH - Anti-Müller-Hormon:

AMH ist wichtig für die Geschlechtsentwicklung im Embryonalstadium und wird in der Fertilitätsdiagnostik als Marker für die Eierstockfunktion genutzt.


Testosteron:

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es wird im Hoden, in den Nebennieren und in kleinen Mengen auch im Eierstock gebildet. Es beeinflusst:

  • Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane
  • Muskelaufbau
  • Libido
  • typisch männliche Körpermerkmale


DHEA:

DHEA kann im Körper zu Testosteron oder Östrogen umgewandelt werden und spielt eine Rolle für:

  • Gefäßdurchblutung
  • Energie und Vitalität


Schilddrüsenhormone:

Die Schilddrüse steuert unsere Energie, den Stoffwechsel und die Herzfunktion.

  • TSH reguliert die Hormonproduktion
  • T3 & T4 beeinflussen nahezu alle Stoffwechselprozesse


Calciumstoffwechsel: Calcitonin und Parathormon:

Diese Hormone regulieren gemeinsam den Calcium‑ und Knochenstoffwechsel und sorgen für ein stabiles Gleichgewicht.


Melatonin - unser Schlaformon:

Melatonin wird bei Dunkelheit gebildet und steuert unseren Schlaf‑Wach‑Rhythmus. Künstliches Licht – vor allem blaues Licht von Bildschirmen – kann die Produktion hemmen und Schlafstörungen begünstigen.


Neurotransmitter:

Dopamin:

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Noradrenalin:

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Adrenalin:

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Serotonin:

Serotonin wird bei Licht gebildet, wirkt:

  • stimmungsaufhellend
  • antriebssteigernd
  • regulierend auf Schlaf, Darmtätigkeit und Temperatur

Ein Mangel wird mit depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht.


GABA:

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